Kursabende zum Schreiben und Lesen der Deutschen Schrift

Feine Suppe (Foto: Georg Winter)Neben den üblichen Vortragsabenden bei den Familien- und Heimatforschern Schrobenhausener Land findet ein dreiteiliger Kurs zum Schreiben und Lesen der Deutschen Schrift statt. Die Termine sind am 16.01.2026, 23.01.2026 und 30.01.2026 im Gasthaus Felbermaier in 86562 Lampertshofen jeweils ab 18:00 Uhr.

An den drei Freitagabenden können sich die Kursteilnehmer mit dem Schreiben und Lesen der nicht mehr gebräuchlichen Schreibschriftformen der sogenannten Deutschen Schrift befassen. Stammtischmitglied Brigitta Winter aus Weichering leitet den Kurs. Jeder, der sich mit Ahnenforschung oder auch nur mit auf dem Dachboden aufgefundenen alten, kaum mehr lesbaren Briefen und Postkarten befasst, ist irgendwann gezwungen, sich mit den früheren Formen der Deutschen Schreibschrift auseinanderzusetzen – wobei in den meisten Fällen die deutsche Kurrentschrift und deren später für den Schulunterricht in Deutschland eingeführte Variante, die Sütterlinschrift, anzutreffen sind.

Hierzu bietet der Ahnenforscherstammtisch in Lampertshofen für alle Interessenten und Neulinge drei Übungsabende. Der erste Abend beginnt mit der Entwicklung der Schrift, den einzelnen Buchstaben und ersten Leseübungen. Am Folgeabend stehen das Lesen und Schreiben von Einzelworten sowie die sogenannten s-Regeln auf dem Plan. Am letzten Kursabend liegt der Schwerpunkt dann auf dem Lesen und Schreiben von ganzen Sätzen, dem Lesen von Matrikeleinträgen und weiteren hilfreichen Tipps und Tricks, wie man alte Schriften entziffern kann.

München: Die Höger von Anzing - Aufstieg und Niedergang einer bedeutenden Münchner Kaufmannsfamilie

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 22. Januar 2026 - 18:00
Referent: 
Georg Weilnböck, Historiker

Der Vortrag „Die Höger von Anzing - Aufstieg und Niedergang einer bedeutenden Münchner Kaufmannsfamilie“ befasst sich mit dem phänomenalen Aufstieg des aus dem Oberland stammenden Leonhard Höger, der während des Dreißigjährigen Krieges in kurzer Zeit zu einem der reichsten Münchner Bürger wird.

Standesamtsregister

Im Stadtarchiv München werden die älteren Personenstandsbücher des Standesamts München, der später nach München eingegliederten Vororte sowie des Standesamtes Pasing archiviert:

blf-data.de - die Onlineplattform des BLF für genealogische Daten

Im Frühsommer 2025 wurde, nach langer Vorbereitung, die neue Plattform des BLF für die Online-Bereitstellung von Genealogie-Datenbeständen in Betrieb genommen. Diese finden Sie unter https://www.blf-data.de/ (öffentlicher Bereich) sowie unter https://mitglieder.blf-data.de/ (Mitgliederbereich). Die Inhalte im öffentlichen Bereich stehen für die Allgemeinheit zur Recherche offen. Die Inhalte im Mitgliederbereich sind nur für BLF-Mitglieder zugänglich.

Schwester Maria Josepha Lang – ein 200 Jahre altes Sterbebild

Sterbebild Maria Josepha Lang, TextseiteSterbebild Maria Josepha Lang, Bildseite

Ein besonderes Stück in der Sterbebildersammlung ist das – in Fragmenten erhaltene – Sterbebild der Schwester Maria Josepha Lang. Ihr Todestag jährt sich am 22. Dezember 2024 zum 200. Mal.

Sie wurde am 14. Januar 1753 als sechstes Kind und einzige Tochter der Eheleute Joseph Lang und Maria Anna, geb. Sam, als „Anna Birgitta Lang“ in Oberammergau geboren. Mit 21 Jahren, im Oktober 1774 trat sie in die Kandidatur des Augsburger Franziskanerinnenklosters Maria Stern ein. Bereits im Januar darauf folgte die Einkleidung und nach einem einjährigen Noviziat legte Anna Birgitta am 29.01.1776 ihre Profess ab und nahm den Ordensnahmen „Maria Josepha“ an.

Aus ihrem Leben bei den Sternschwestern ist nur sehr wenig bekannt. Bis zur Aufhebung des Klosters im Rahmen der Säkularisation 1803 hatte sie es bis zur „Kuchelmeisterin“ gebracht. Als Küchenmeisterin war sie für die Verwaltung der Küche und aller Lebensmittel im Klosterbetrieb verantwortlich. Nach der Auflösung des Klosters durften die Schwestern gegen eine Miete in den Klostergebäuden verbleiben und erhielten zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts eine kleine Rente vom bayerischen Staat. Die Wiedererrichtung des Klosters Maria Stern 1828 durch König Ludwig I. hat sie nicht mehr erlebt, da sie bereits vier Jahre zuvor verstarb. 1828 waren nur noch sechs alte Schwestern vorhanden. Mit der neuen Aufgabe, den Schulunterricht für die Mädchen in der Stadt Augsburg zu übernehmen, blühte der Orden wieder auf und ist heute in aller Welt mit zahlreichen Filialen vertreten.

Der YouTube-Kanal des BLF

Screenshot von YouTube-Kanal des BLFWie alle Vereine, so litt auch der BLF ab März 2020 unter den massiven Corona-Beschränkungen. Aus der Not eine Tugend machen, hieß das Gebot der Stunde: sehr schnell beschäftigten wir uns mit den neuen Medien und deren fantastischen Möglichkeiten.

Die Bezirksgruppe Schwaben des BLF begann mit Online-Vorträgen und im zweiten Schritt wurden diese aufgezeichnet. Mittlerweile stehen auf dem YouTube-Kanal des BLF, der am 08.07.2020 ins Leben gerufen wurde, 60 Aufzeichnungen von allen vier Bezirksgruppen des BLF (Niederbayern 9, Oberbayern 7, Oberpfalz 4, Schwaben 40) online. Dabei gab es etliche Kooperationen mit Archiven und anderen Vereinen.

Die Themenpalette ist weit gestreut und beinhaltet fast alle Bereiche der Familiengeschichts- und der Heimatforschung, die sonst der Verein bei Präsenzveranstaltungen ebenfalls für Einsteiger, Fortgeschritten und Profis anbietet. Auch regionalgeschichtliche Aspekte oder Spezialthemen wurden behandelt, wie auch die sinnvolle und kritische Nutzung der Online-Portale.

Die Zahl der Abonnenten des YouTube-Kanals wuchs auf 493 Personen. Der Vorteil eines Abonnements – Sie werden sofort informiert, wenn ein neuer Film online steht.

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