Genealogischer Informationswert einer Blutsverwandtschaft oder Schwägerschaft

Veranstaltungstermin: 
Dienstag, 10. November 2009 (Ganztägig)
Referent: 
Dr. Albert F. Vogt
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Oberpfalz

Mit diesem Thema setzte sich Dr. Albert F. Vogt in seinem Vortrag auseinander. Dazu gehörten auch die Fragen, ab wann und warum tauchten diese Angaben bei den Heiratseinträgen in den Kirchenbüchern auf? Wer war zuständig für die Befreiung bei Ehehindernissen des 3. oder 4. Grades der Blutsverwandtschaft? Wer ist blutsverwandt im 3. oder 4. Grad? In welchen Landesteilen oder Gesellschaftsschichten waren Ehen von Blutsverwandten häufiger? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Kinderlosigkeit, Totgeburten und der Blutsverwandtschaft? Welche Folgen hatte Kinderlosigkeit, wenn Vermögen vorhanden war?

Der Vortragende zeigte an eigenen Beispielen, wo entsprechende Bemerkungen zu finden waren, wer die gemeinsamen Vorfahren der Brautleute waren und wann ohne eine Bemerkung im Trauungseintrag eine Blutsverwandtschaft zu vermuten ist. Von Zuhörern mitgebrachte unklare Heiratseinträge wurden erklärt.

Art der Veranstaltung: 
Vortrag, Referat
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Oberpfalz
Schlagwort Thema: 
Teilnehmerzahl gesamt: 
15 Teilnehmer