Die Referenten Herr Alkofer, Herr Binder und Herr Dr. Vogt stellen anhand ausgewählter Beispiele die Genealogieprogramme vor, mit denen sie jeweils arbeiten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei vor allem auf den Punkten Benutzerfreundlichkeit und Funktionen der jeweiligen Software. Auf die zahlreichen Fragen des erschienen Publikums können die drei Referenten kompetente Auskünfte geben. Eine anschließende Diskussionsrunde über Pro und Contra der jeweiligen Programme wird von den Anwesenden sehr gut angenommen.
Herr Binder berichtet von der Delegiertenversammlung, die am vergangenen Samstag in Augsburg stattgefunden hatte. Neben allgemeinen Hinweisen an die Anwesenden hebt er vor allem seinen Stellvertreter Herrn Mages hervor, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Aufgrund des bereits sehr hohen Interesses bei den Veranstaltungen im Januar und März stellt Herr Mages im dritten Teil seiner Vortragsreihe verschiedene Sterbeeinträge aus Matrikelbüchern vor.
Nach einer kurzen Vorstellung der neu gewählten Bezirksgruppenleitung stellt Herr Mages im zweiten Teil seiner Vortragsreihe verschiedene Trauungseinträge aus Kirchenbüchern vor. Gemeinsam mit dem Anwesenden werden die alte Schrift gelesen und lateinische Begriffe in den Einträgen können aufgelöst. Der Andrang der Besucherschaft ist, wie schon bei der Januarveranstaltung, erfreulich hoch.
Bei der Mitgliederversammlung stehen die üblichen vorgeschriebenen Formalien an. Herr Dr. Vogt, der bereits angekündigt hatte, sich aus beruflichen Gründen aus der Bezirksgruppenleitung zurückzuziehen, wird von Herrn Binder im Amt des Bezirksgruppenleiters abgelöst. Herr Hennig wird zum neuen Schriftführer gewählt. Herr Mages und Frau Zisler werden in ihren Ämtern als Stellvertretender Vorsitzender bzw. Kassenwartin bestätigt. Außerdem wurden die Delegierten für die Delegiertenversammlung am 09.05.2015 in Augsburg gewählt.
Prof Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens (HDO)
Prof Dr. Andreas Otto Weber berichtete über das Familiennetzwerk des Lucas Cranach des Älteren sowie dessen Verwandtschaftsbeziehungen in den Oberdeutsch-Bayerischen Raum:
Brigitte Steinert, Stellvertretende Direktorin des Hauses des Deutschen Ostens (HDO)
1970 entstand gleichzeitig mit Gründung des HDO auch seine Bibliothek. Mit den etwa 80.000 Bänden zur Geschichte und Gegenwart der deutschen Siedlungsgebiete in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ist sie die größte Spezialbibliothek ihrer Art in Bayern. Neben Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, Karten und Tonmedien enthält sie auch Veröffentlichungen außerhalb des Buchhandels, z.B. von Privatpersonen oder Vereinen. Besonderheiten der Sammlung sind u.a. die Ortsmonographien (oft mit genauen Angaben der Besitzverhälnisse) sowie die Hand- und Wandkarten.
Dr. Barbara Kink, Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg
Die Ausgangsbedingungen für eine frühe Industrialisierung waren in Bayern eigentlich nicht allzu günstig. Das Land war arm an Städten, die meisten Menschen lebten von der Landwirtschaft, es mangelte an Bodenschätzen und investitionsbereiten und kapitalkräftigen Unternehmen. Doch man machte in manchen Dingen die Not zur Tugend. Der Mangel an Kohle etwa wurde durch die Nutzung der Wasserkraft kompensiert.