Suche nach Terminen
Niederbayern: Exkursion in die Gedenkstätte Mainkofen
Das heutige Bezirksklinikum Mainkofen wurde 1911 als Heil- und Pflegeanstalt eröffnet. Sie war ein modernes Beispiel damaliger Reformpsychiatrie. Ihr dunkelstes Kapitel erlebte die Einrichtung im Nationalsozialismus. Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen galten damals als erbbiologisch und gesellschaftlich minderwertig. Über 1300 Männer, Frauen und Jugendliche aus Mainkofen fanden durch die NS-Euthanasie den Tod.
Nach einem Beschluss des Bezirkstages von 2011 wurde am 28. Oktober 2014 eine Gedenkstätte eröffnet. Hier wird an die Opfer in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen während des Nationalsozialismus erinnert.
Liebe Forscherfreunde,
wir laden Euch herzlich zu unserer Exkursion am Samstag, dem 12. Oktober 2024, um 10:00 Uhr ein.
Unser Referent Jochen Rössler vom Bezirksklinikum Mainkofen wird uns durch die Gedenkstätte Mainkofen führen und über die Geschichte der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt berichten.
Das Bezirksklinikum Mainkofen, 1911 als Heil- und Pflegeanstalt eröffnet, war ein wichtiges Beispiel der damaligen Reformpsychiatrie. Doch während der Zeit des Nationalsozialismus erlebte es sein dunkelstes Kapitel. Über 1300 Menschen, die als erbbiologisch oder gesellschaftlich minderwertig galten, fielen der NS-Euthanasie zum Opfer.
Am 28. Oktober 2014 wurde nach einem Beschluss des Bezirkstages eine Gedenkstätte errichtet, die an die Opfer dieser schrecklichen Verbrechen erinnert. Herr Rössler wird uns durch diese Gedenkstätte führen und uns die historische Bedeutung und das Leid der Opfer näherbringen.
Anfahrt:
· Mit dem Auto:
Über A 92 München Richtung Deggendorf:
Ausfahrt 23 Plattling-Nord / Mainkofen
Über A3 Regensburg Richtung Passau:
Ausfahrt 110 Autobahnkreuz Deggendorf, weiter A92 Richtung München bis zur Ausfahrt 23 Plattling Nord / Mainkofen. Folgt der Beschilderung 'Bezirksklinikum Mainkofen' ca. 3 km (Zieleingabe Navigationsgeräte: Mainkofen 79)
· Mit der Bahn:
Vom Bahnhof Plattling (ICE-Haltestelle) bzw. Bahnhof Deggendorf mit der Waldbahn zur Haltestelle Pankofen-Bahnhof. Links beschilderter Fußweg zur Klinik, Entfernung ca. 800 m
· Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Buslinie 6144 Deggendorf - Plattling - Deggendorf der Regionalbahn Ostbayern (RBO) Haltestelle: Mainkofen Bezirksklinikum.
Mittagessen:
Zum Mittagessen fahren wir zum ca. 6 km nahen Gasthaus Preysinghof, Preysingplatz 19
94447 Plattling https://www.preysinghof.com.
Anmeldung:
Um uns die Planung etwas zu erleichtern bitte ich Euch um Eure Anmeldungen an niederbayern@blf-online.de bis spätestens 30.09.24.
Bitte gebt bei Eurer Anmeldung Anzahl und Namen der teilnehmenden Personen an.
Kosten:
Wie üblich bieten wir unsere Ausflüge/Exkursionen kostenfrei an. Natürlich freuen wir uns über eine kleine Spende zu Gunsten unserer Bezirksgruppe.
Teilnehmerkreis:
Wie gewohnt, sind selbstverständlich auch Eure Familienangehörigen herzlich eingeladen. Gerne könnt Ihr die Einladung auch an befreundete Forscher bzw. Geschichtsinteressierte weitergeben. Eine Mitgliedschaft beim Bayerischen Landesverein für Familienkunde e.V. (BLF) ist nicht erforderlich. Jeder Interessierte ist bei uns herzlich willkommen.
Wir freuen uns auf eine bewegende und interessante Veranstaltung mit Euch.
Viele Grüße
Euer Robert (Lang)
- 1113 Aufrufe
29. Nordschwäbisch-Mittelfränkisches Forschertreffen in Monheim
Bereits seit 1996 trifft sich ein offener Kreis von Familienforschern aus dem Bereich Nordschwaben und Mittelfranken im Herbst zu einem lockeren Austausch. Dabei wird jedes Jahr zwischen einer Lokalität in Franken und Schwaben gewechselt. Trotz Corona konnten wir jedes Jahr zusammenkommen. Dieses Jahr sind wir in Monheim in Nordschwaben. Treffpunkt: 12. Oktober 2024, ab 10 Uhr. Zusammenkunft im Kreuzwirt (Haus der Kultur, Marktplatz 29, 86653 Monheim). Austausch und Bericht über Neuigkeiten aus den Vereinen und Gruppen, sowie Vorstellung neuer Gäste. Nach dem Mittagessen um 13.30 Uhr Stadtführung mit Rainer Kessler. Danach gegen 15.30 Uhr Kaffee und Kuchen. Ende gegen 17.00 Uhr. Eine Anmeldung erleichtert uns die Organisation.
- 403 Aufrufe
Oberpfalz: Besichtigung des Archivs in Bad Abbach
Archivar, Dr. Georg Köglmeier, führte ca. 25 interessierte Personen durch die engen Räumlichkeiten. Nach einer kurzen Einführung in die Archivordnung und das Archivrecht konnten wir verschiedene historische Urkunden sehen, so zum Beispiel eine Urkunde mit der Bestätigung von Marktrechten für Abbach von 1629, ausgestellt von Kurfürst Maximilian I.
Für uns Familienforscher sind die Unterlagen der Standesämter von großer Bedeutung. Sie werden ebenfalls in den kommunalen Archiven aufbewahrt. Herr Köglmeier zeigte uns den ersten Eintrag des Geburtsregisters von 1876 aus dem heute eingemeindeten Ort Poikam. Es war der Eintrag von Karl Kindsmüller (*09.04.1876), dem Sohn des dortigen Lehrers. Karl Kindsmüller wurde katholischer Kirchenmusiker, Priester und Gymnasiallehrer und komponierte die Melodie zum Kirchenlied „Segne du Maria“.
Das Archiv beherbergt aber nicht nur Akten aus der kommunalen Verwaltung. Es werden dort auch Sammlungen und Bilder von Privatpersonen und Vereinen archiviert. Ein umfangreicher Bestand ist zur „Liedertafel“, dem aufgelösten Männergesangs-verein aus Bad Abbach, mit Bildern, Liedtexten und Tonträgern vorhanden.
Das Gemeindearchiv Bad Abbach ist zudem gemäß der Idee seines Gründers, Dr. Alfons Kraus (1933-2020), bestrebt, von jedem ortsansässigen Künstler ein Werk für die Nachwelt aufzubewahren. Deshalb dient das Archiv auch als Gemäldegalerie.
- 1298 Aufrufe
München: Die Eichstätter Hexenprozesse 1617-1631 - Neue Erkenntnisse aus den Archivalien
Josef Auer hat alle betreffenden Hexenprozessakten aus verschiedenen Archiven kopiert und transkribiert. Welche Erkenntnisse er daraus über die Eichstätter Hexenprozesse gewann, war Inhalt des Vortrages.
Im ersten Teil des Vortrags beschrieb Josef Auer die Merkmale und Aktivitäten, an denen Hexen bzw. Hexer zu erkennen sein sollten. Der zweite Teil befasste sich mit dem eindeutig geregelten mehrstufigen Verfahrensablauf von Hexenprozessen. Den Abschluss bildete dann die Schilderung einzelner konkreter Fälle, an denen man die ganze Tragik der Hexenverfolgung erfassen konnte.
- 1087 Aufrufe
Augsburg: Bibliotheksöffnung und Workshop 14 - 17 Uhr
Allgemeine Beratung, Leseübung/Lesehilfe, Internetforschung, Sterbebildscannen, genealogische Software
Das Bibliotheksverzeichnis für die „Schwaben-Bibliothek“ und für die „Landesbibliothek“ finden Sie hier. Bitte die gewünschten Bücher vorher per Kontakformular bestellen.
- 1066 Aufrufe