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z.B. 02.09.2024
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Bibliotheksöffnung und Workshop

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 5. Oktober 2017 - 15:00
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben

Die Bibliothek wurde sehr rege genutzt (23 Besucher). Mehrere Sammlungen Sterbebilder wurden gescannt. Neben der geleisteten Lesehilfe bei alten Unterlagen, wurden an einigen PCs Daten ausgetauscht. Mehrere Dokumente konnten dank Buchscanner digitalisiert werden. Die technische Ausstattung (alle Scanner) wurde erklärt und die Möglichkeiten vorgeführt. Der digitale Arbeitsplatz wurde vorgestellt, der zweite wird zur Zeit eingerichtet.

Art der Veranstaltung: 
Seminar, Workshop
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben
Teilnehmerkreis: 
für BLF-Mitglieder; Gäste sind herzlich willkommen
Anmeldung: 
Anmeldung nicht erforderlich
Teilnehmerzahl BLF-Mitglieder: 
15 Mitglieder
Teilnehmerzahl Gäste (Nichtmitglieder): 
3 Gäste
Teilnehmerzahl gesamt: 
18 Teilnehmende

Archion - Das Kirchenbuchportal

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 5. Oktober 2017 - 18:00
Referent: 
Harald Müller-Baur, Geschäftsführer Archion
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Oberbayern

Archion ist ein gemeinschaftliches Projekt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Mehrheit der evangelischen Landeskirchen. Kirchenbücher sind die wichtigste Informationsquelle familiengeschichtlicher Forschungsarbeit und stehen im Zentrum von Archion. Aufgezeigt wurden Möglichkeiten digitaler Forschung, Aufbau und Struktur des Portals www.archion.de, Umfang des Onlinekatalogs, Wege der Beteiligung von Forschenden am Portal sowie ein Ausblick in die Zukunft. Herr Müller-Baur zeigte detailliert, welche Möglichkeiten das gebührenpflichtige Kirchenbuchportal bietet und wie es benutzt werden kann. In einem Forum kann man sich mit anderen Nutzern austauschen, der Serviceteil führt Ansprechpartner in den landeskirchlichen Archiven auf. Zudem gibt es Tipps für die Ahnenforschung und zum Lesen von alten deutschen Schriftformen.

Das Portal steht auch offen für die Quellen anderer kirchlicher und nichtkirchlicher Partner, wie etwa kommunale und staatliche Archive. Hierzu nimmt Herr Müller-Baur gerne Vorschläge entgegen. Herr Müller-Baur zeigte sich auch offen für Gespräche zur Nutzung des Portals z.B. beim BLF.

Art der Veranstaltung: 
Vortrag, Referat
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Oberbayern
Teilnehmerkreis: 
für BLF-Mitglieder; Gäste sind herzlich willkommen
Anmeldung: 
Anmeldung nicht erforderlich
Teilnehmerzahl gesamt: 
29 Teilnehmende

Familienforschung - Tipps für die Recherche im Stadtarchiv Augsburg

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 5. Oktober 2017 - 19:00
Referent: 
Mario Felkl, Diplom-Archivar (FH)
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben

Herr Felkl begrüßte die Mitglieder und Gäste im Stadtarchiv und stellte sich kurz vor. Er erforscht seit einigen Jahren seine Vorfahren, die aus Nordschwaben, Böhmen, Tirol usw.. stammen. Zuerst ging er auf die Quellenlage, alte und neuere Quellen, ein, im zweiten Teil ging es in die „heiligen Hallen“, das Magazin.

Die klassischen neueren Quellen sind neben den Personenstandsbüchern der Standesämter die Meldeunterlagen, Gewerbekarteien, Adressbücher, Personalakten und Hausbögen. Nach der Gesetzesänderung werden die älteren Standesamtsunterlagen archiviert und unterliegen dem Datenschutz (Sperrfrist: Sterbedaten 30 Jahre, Hochzeitsdaten 80 Jahre und die Geburtsurkunden 110 Jahre). Die Personenstandsbücher sind nicht nur von der Stadt Augsburg, sondern auch von den eingemeindeten Orten im Stadtarchiv. Die Meldeunterlagen sind gut für die Personensuche (bis 1985) geeignet, da man darin Personen findet, die nur zeitweise im Ort lebten. Vor allem die älteren Unterlagen enthalten zahlreiche Informationen. Personalakten von ca. 10.000 städtischen Mitarbeitern sind vorhanden, keine Akten wurden vernichtet und auch im Krieg gab es bei diesem Bestand wenig Verluste. In den Hausbögen werden alle Personen aufgeführt, die in dem Haus wohnten, auch Untermieter. Diese Unterlagen sind sehr gut erschlossen.

Bei den älteren Beständen gehen die Steuerbücher zurück bis ins 14. Jahrhundert. Eine sehr interessante Quelle sind die Gerichtsprotokolle und die Urgichten (Vernehmung, peinliche Befragung, z.B. bei Streitfällen, aber auch bei unehelichen Kindern). In ca. 30.000 Akten findet man zahlreiche Namen. Alle Handwerker, die sich ansässig machen wollten, mussten dies beantragen. Den umfangreichen Schriftwechsel füllen Zunftbücher und Handwerkerakten. Seit 1876 sind die Standesämter für die Beurkundungen von Geburt, Hochzeit und Sterbefällen zuständig. Aber bereits lange vorher, ab ca. 1563 bis ca. 1810, wurde jede Hochzeit auf „Standesmäßigkeit“ geprüft und protokolliert. Teilweise beinhalten die Akten Heiratskontrakte, Bürgerrechtsaufnahmen, Aufenthalts-konsense und vieles mehr. Danach ging Herr Felkl auf besondere Archivalien ein. In den Sammelakten der Standesämter wurde alles zur Heirat gesammelt, also auch Geburtsurkunden oder Angaben zu Vorehen (Witwe/Witwer). Bei diesem Bestand gab es allerdings 1944 durch einen Bombenangriff viele Verluste. Er stellte einen „Ledig-Schein“ vor, incl. Angabe ob bereits Kinder vorhanden sind. Aus der Zeit von 1920 bis ca. 1940 liegen noch zahlreiche Akten des Gesundheitsamtes Augsburg vor, eine seltene Quelle, da diese Unterlagen meist im Krieg vernichtet wurden. Als nächstes sprach er über die Personalbögen für die Bewerbung um Ehestandsdarlehen (wenn es gewährt wurde, durfte die Ehefrau nicht mehr arbeiten), in der die ganze Familiengeschichte erfasst wurde. Personenbezogene Akten der Polizeidirektion kamen als nächstes dran. Jede Person, mit der die Polizei befasst war, sei es bei Heimatrechtsanträgen, oder im Zusammenhang mit Strafdelikten bis zu den Anträgen auf Gewerbekonzessionen findet man in diesen Akten. Bei der Vorstellung der Personenakten wurde es interessant, bei der Vermögensaufstellung von der Uhr bis zum Regenschirm wurde alles aufgeführt, Hemden, Hüte usw., sogar Zeugnisse, Dienstbotenbücher und Bilder findet man im Akt. Danach ging er auf die Öffnungszeiten und die Kosten ein.

Nachdem Herr Felkl einige Fragen beantwortet hatte, ging die Führung durch den Lesesaal in das Magazin, dort stellte er ausgesuchte Archivalien vor. Aus dem Bestand des Historischen Vereins für Schwaben, der sich im Stadtarchiv befindet, bestaunten die Anwesenden ein Buch (insgesamt 6 Bände) über die Reformationsgeschichte mit wundervollen Bildern zu dem Zug der Salzburger Exulanten durch Schwaben. Auch eine alte Urkunde, Meldebögen (phonetisch sortiert), Reisepassunterlagen und ein Tagebuch aus dem 19. Jahrhundert konnten besichtigt werden.

Art der Veranstaltung: 
Exkursion, Ausflug
Vortrag, Referat
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben
Teilnehmerkreis: 
für BLF-Mitglieder; Gäste sind herzlich willkommen
Anmeldung: 
Anmeldung nicht erforderlich

22. Nordschwäbisch-Mittelfränkisches Forschertreffen 2017 in Aufkirchen

Veranstaltungstermin: 
Samstag, 7. Oktober 2017 - 10:00
Veranstalter: 
Forscherstammtisch, Arbeitskreis (BLF-unabhängig)

Mittlerweile schon zu einer festen Einrichtung ist das Nordschwäbisch-Mittelfränkische Forschertreffen geworden. Jedes Jahr im Herbst treffen sich Familienforscher aus Nordschwaben und Mittelfranken an einem wechselnden Ort zum gemütlichen Austausch. Heuer wurde das Treffen für den 7. Oktober 2017 in Aufkirchen geplant. Die Teilnehmer fanden sich gegen 10.00 Uhr im Gasthaus Adler in Aufkirchen ein. Vor dem gemeinsamen Mittagessen stellen sich die Teilnehmer vor. Danach gibt es noch kurze Neuigkeiten aus den Genealogenvereinen DAGV, BLF und GFF sowie vom Dachverband DAGV.

Um 13.30 Uhr begann Werner Klostermeyer die Führung durch Aufkirchen am Hesselberg. Dem kleinen Dörfchen sieht man seine großartige Vergangenheit heute kaum mehr an. In der Nachbarschaft liegt das ehemalige römische Reiterkastell Ruffenhofen (UNESCO Welterbe) mit dem noch nicht lange eröffneten "LIMESEUM". Die Führung startete bei den Resten der Schlossmauer, das als Sommersitz des Fürsten von Oettingen diente. Die Rathausführung begann im Sitzungssaal im 1. Stock. Die erste Nennung des Ortes findet man 1188 im Seligenstädter Vertrag über die Eheschließung von Kaiser Barbarossas Sohn mit der Königstochter von Spanien, die nicht zustande kam, in dem aber u.a. die „burgus Aufkirch“ als Morgengabe genannt wird. Ein wundervoller Richterstab aus dem 17. Jahrhundert wurde besichtigt, ebenso ein Siegel aus der Zeit um 1550. Herr Klostermeyer erläuterte die Geschichte Aufkirchens. Anhand einiger Bilder, einer Karte mit der eingezeichneten Stadtmauer, einer alten Postkarte mit der Ansicht von ca. 1900 (darauf das Amtshaus des Oettinger Vogtes gegenüber dem Rathaus), eines Bildes von Otto IV und einer Urkunde mit Siegel von 1718 illustrierte er seine Ausführungen sehr anschaulich. Bei diesem Schreiben handelt es sich um eine Beschwerde der Bevölkerung über die Soldateneinquartierungen, die für großen Unmut sorgten. Der Fürst setzte sich danach für die Bevölkerung ein. Ein Bild zeigte drei Kirchenspieße (während des Gottesdienstes patrouillierten zwei Wachen im Ort). Aufkirchen verfügte über eigene Maße und Gewichte, man war stolz, dass die Aufkircher Elle 2 cm länger war als die Dinkelsbühler Elle. Nach einem kurzen Weg über den Friedhof, der noch wunderschön um die Kirche angeordnet ist, ging es in die Kirche St. Johannes der Täufer mit einer beeindruckenden Orgel und den Bildern von Luther und Melanchton. Die Barockorgel (1663) wurde vom Kloster Rebdorf bestellt, diese konnten sie aber nicht bezahlen und der Bischof von Eichstätt kaufte sie und spendete sie dem Dominikanerinnenkloster. Als dieses aufgelöst wurde, kaufte Joh. Kaspar Beck, ein Aufkirchner, der in Hamburg zu einem Vermögen kam, die Orgel 1816 und schenkte sie den Aufkirchnern. Inzwischen ist die Orgel stark renovierungsbedüftig, aber es fehlt das Geld.

Die Gruppe kam nach der Führung noch im Gasthaus zum Kaffeetrinken, Informations- und Erfahrungsaustausch zusammen. Das nächste Treffen findet im Oktober 2018 in Raustetten statt.

Übersicht der Nordschwäbisch-Mittelfränkischen Forschertreffen

Veranstaltungsort-Text: 
Gasthof Adler, Aufkirchen 53, 91726 Gerolfingen
Art der Veranstaltung: 
Exkursion, Ausflug
Forscherstammtisch, Arbeitskreis
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben
Sonstiges
Teilnehmerkreis: 
für alle Interessierten
Anmeldung: 
Anmeldung nicht erforderlich

Wie fange ich an? Einführung für neue Familienforscher in die Familiengeschichtsforschung

Veranstaltungstermin: 
Dienstag, 10. Oktober 2017 - 19:00
Referent: 
Wolfgang Mages
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Oberpfalz

Wie fange ich an? Einführung für neue Familiengeschichtsforscher.

Fragen wie:

  • Was war der Anstoß für meine Familiengeschichtsforschung?
  • Von wem erhalte ich Informationen zu meiner Familiengeschichte?
  • Welche zugängliche externe Quellen gibt es? Wie dokumentiere ich die Forschungsergebnisse?
  • Wie präsentiere ich die Familiengeschichte?
  • Familienchronik oder Genealogischer Familienkalender zur Sicherung und Verbreitung der Ergebnisse?

wurden erörtert und mit Beispielen belegt. Das Projekt wird fortgesetzt durch Lesen von Taufeinträgen, Trauungseinträgen, Beerdigungseinträgen und Lesen von Dokumenten der Staatsarchive. 

Die hohe Teilnehmerzahl von 32 bestätigt uns, dass eine Nachfrage für die alle zwei Jahre angebotene Hilfe besteht.

Veranstaltungsort: 
Art der Veranstaltung: 
Seminar, Workshop
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Oberpfalz
Teilnehmerkreis: 
für BLF-Mitglieder; Gäste sind herzlich willkommen
Anmeldung: 
Anmeldung nicht erforderlich
Teilnehmerzahl gesamt: 
32 Teilnehmende

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