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Bibliotheksöffnung und Workshop 14 - 17 Uhr
Allgemeine Beratung, Leseübung/Lesehilfe, Internetforschung, Sterbebildscannen, genealogische Software
Das Bibliotheksverzeichnis für die „Schwaben-Bibliothek“ und für die „Landesbibliothek“ finden Sie hier. Bitte die gewünschten Bücher vorher per Kontakformular bestellen.
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Hybrid: Krankenakten des Kinderasyls Bad Wörishofen
Für die wissenschaftliche Auswertung mussten die Krankenakten von 1892 bis 1927 des Kinderasyls in Bad Wörishofen gescannt werden. Die Bezirksgruppe Schwaben hat mit 6 Scannern plus 5 BLF-lern und zwei Studentinnen (die ihre Bachelorarbeiten über die Akten schreiben wollten) in 2 Tagen gescannt.
Aber was findet man darin, welche Kinder wurden dort aufgenommen, behandelt, welche medizinischen Anwendungen kamen zum Einsatz? Das Kinderasyl wurde von Pfarrer Kneipp ins Leben gerufen, so waren auch die Behandlungen ein Zusammenspiel von Wasseranwendungen, frischer Luft, Ernährung und Bewegung. Kinder von 2 Jahren bis zu Jugendlichen, nicht nur aus Deutschland, sondern aus halb Europa kamen nach Bad Wörishofen.
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Niederbayern Präsenz-Stammtisch: Die Dorfpfarrer des 19. Jahrhunderts in Altbayern
Die Dorfpfarrer waren einst nicht nur Seelsorger, also zuständig für Gottesdienste, Sakramente und Religionsunterricht, sondern oft auch Ökonomen eines großen Pfarrhofes, den sie vorbildlich führten. Im Auftrag des Königs, der 1802 in Bayern die allgemeine Schulpflicht einführte, war jeder Pfarrer zugleich der lokale Schulinspektor und Förderer der Volksschule (vergleichbar einem Schulrat heute). Er war außerdem der Vorsitzende des örtlichen Armenrates, einem Vorläufer des Sozialamtes.
Das Konzil von Trient (1545-63) verpflichtete jeden Pfarrer, alle Taufen, Trauungen und Beerdigungen in den Matrikelbüchern einzutragen. Jeder Genealoge schätzt diese Kirchenbücher sehr hoch ein, da die Eintragungen der kommunalen Standesämter erst im 19.Jahrhundert beginnen. Sehr oft verfassten die Pfarrer eine örtliche Chronik und förderten das Wissen um die Lokalgeschichte.
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Augsburg: Bibliotheksöffnung und Workshop 14 - 17 Uhr
Allgemeine Beratung, Leseübung/Lesehilfe, Internetforschung, Sterbebildscannen, genealogische Software
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München: Vom Moor zur ersten evangelischen Gemeinde auf dem oberbayerischen Land - Großkarolinenfeld
In Großkarolinenfeld begann die Geschichte der Evangelischen in Oberbayern. 1802 kamen Pfälzer in diese Gegend. Sie gründeten eine Gemeinde und bauten ein Pfarr- und Schulhaus.1822 wurde die Karolinenkirche als erste evangelische Kirche Altbayerns errichtet, benannt nach der ersten bayerischen Königin Caroline. Johann Wernberger schildert den Mut der ersten Siedler, die Toleranz, für die König Max Joseph und seine Frau Caroline standen, und nicht zuletzt die Ökumene, die diesen Ort von Beginn an prägten.
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