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(Un)Ordnung in der Registratur des Hochstifts Augsburg oder: eine nützliche Flucht
Wenn Sie als Forscher sich schon immer mal gefragt haben, warum Archivare Bestände neu ordnen - in diesem Vortrag erhalten Sie genauere Einblicke. Oft ist es lästig für Benützer, wenn in der Literatur seit Jahrzehnten genannte Signaturen zu gesuchten Archivalien auf einmal nicht mehr stimmen und die eigene (vielleicht schon kurz vor der Fertigstellung stehende) Arbeit plötzlich nochmal überprüft werden muss, weil es ein aktualisiertes Findmittel gibt.
Im Vortrag erfahren Sie nicht nur, warum Archivare seit vielen Jahren vermeintlich geordnete Bestände neu erschließen, sondern es wird auch anhand der zur Zeit laufenden Neuordnung des größten Altbestands im Staatsarchiv Augsburg, dem Hochstift Augsburg, gezeigt, nach welchen Kriterien diese vorgenommen werden. Außerdem wird demonstriert, auf welche Schwierigkeiten der Archivar bei der Erschließung von Altbeständen stößt, vor allem wenn – wie im vorliegenden Fall - kaum für die Neuordnung relevante Repertorien aus der Zeit des Alten Reichs vorhanden sind und man sich auf Zufallsfunde stützen muss, wie die Flüchtung der hochstiftischen Registratur im Jahr 1796 und die damit verbundene teilweise Auflistung der damaligen Registraturordnung.
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Niederbayern Präsenz-Stammtisch: Möglichkeiten der Darstellung von Forschungsergebnissen
wird noch festgelegt
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Delegiertenversammlung 2025
Die Delegiertenversammlung findet am 10. Mai 2025, ab 10.30 Uhr, ausgerichtet von der Bezirksgruppe Oberpfalz und geleitet vom Vorsitzenden Manfred Wegele, im Pfarrsaal bei der Kirche (Unterer Markt), in 93343 Essing im Altmühltal (bei Kelheim) statt. Das Mittagessen findet im nahe gelegenen Schneider Hotel & Brauereigasthof, Altmühlgasse 10, 93343 Essing statt.
Dazu lade ich, Manfred Wegele, Sie als gewählte Vertreter Ihrer Bezirksgruppen sowie alle weiteren interessierten Vereinsmitglieder recht herzlich ein. Die Delegierten sind der oberste Souverän des BLF. Zur Bereitschaft für dieses verantwortliche Amt zu kandidieren, danke ich Ihnen ganz herzlich und freue mich, Sie bei der Delegiertenversammlung persönlich begrüßen zu dürfen.
Wie immer sind alle Vereinsmitglieder zur Teilnahme eingeladen. Nicht delegierte Mitglieder können sich (allerdings ohne Stimmrecht) an allen Aussprachen beteiligen. Die Delegiertenversammlung bietet Gelegenheit, Vereinskollegen aus allen Bezirksgruppen Bayerns zu treffen.
Endgültige Tagesordnung (Stand 09.03.2025):
1. Begrüßung
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
3. Bericht des Vorsitzenden, mit Aussprache
4. Berichte der Bezirksgruppenleiter, mit Aussprache
5. Kurzberichte aus den einzelnen Fachbereichen: Geschäftsstelle, Mitgliederverwaltung, Bibliotheken, Redaktion „Gelbe Blätter“, Informationsblatt, Web-Team/digitale Projekte
6. Bericht der Schatzmeisterin über das Geschäftsjahr 2024, mit Aussprache
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Abstimmung über Entlastung
8.1 Genehmigung des Kassenberichtes
8.2 Entlastung des Vorstands
9. Neuwahl der Kassenprüfer
10. Haushaltsführung 2025 – Änderung gegenüber dem Haushaltansatz mit Genehmigung
11. Haushaltsführung 2026
11.1 Festlegung des Mitgliedsbeitrags 2026, Inlandsbeiträge, Auslandsbeiträge
11.2 Festlegung des Beitragsanteils der Bezirksgruppen für 2026
11.3 Genehmigung des Haushaltsplans 2026
12. Neufassung der Geschäftsordnung für die Bezirksgruppen
13. Ehrungen
13.1 Ernennung von Ehrenmitgliedern
13.2 Überreichung von Urkunden für langjährige Mitgliedschaft
13.3 Vergabe von Ehrennadeln
14. Bekanntgabe von Ausschlüssen, Streichungen
15. Eingegangene Anträge
16. Festlegung von Termin und Ort der Delegiertenversammlung 2026 (Vorschlag: 25.04.2026)
17. Verschiedenes
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Alltagsleben der Bevölkerung Oberbayerns im 19. Jahrhundert (Physikatsberichte und Anderes)
Als "Physikatsberichte" werden Beschreibungen bezeichnet, die das Bayerische Staatsministerium des Innern im Jahr 1858 bei den beamteten Landgerichtsärzten für ihre jeweiligen Amtsbereiche in Auftrag gab, um ein umfassendes Bild von Topografie der Landgerichtsbezirke und den Lebensumständen der Bevölkerung zu erhalten.
Die auf der Grundlage eines vorgegebenen Frageplans erstellten Berichte entstanden zwischen 1858 und 1861 und sind für das gesamte bayerische Staatsgebiet überliefert. Solche Berichte sind auch für die Familienforschung eine interessante Quelle.
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Bibliotheksöffnung und Workshop 14 - 17 Uhr
Allgemeine Beratung, Leseübung/Lesehilfe, Internetforschung, Sterbebildscannen, genealogische Software
Das Bibliotheksverzeichnis für die „Schwaben-Bibliothek“ und für die „Landesbibliothek“ finden Sie hier. Bitte die gewünschten Bücher vorher per Kontakformular bestellen.
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